LIONS CLUB Lebach
Der grüne Mittelpunkt des Saarlandes
Der LIONS Club Lebach
Der LIONS-Club Lebach wurde im Herbst 1987 gegründet. Der LIONS-Club Völklingen stand bei der Gründung Pate. Initiator war Dr. Hans Altmeyer, der nicht nur im ersten Jahr sondern weit darüber hinaus die Entwicklung des Clubs mitgestaltet hat. Albert Wagner, der den Club bis in die Gegenwart geprägt und unterstützt hat, war der erste „Lebacher“ Präsident. Die Charter-Feier fand im April 1988 statt, so dass der Club im Jahr 2018 seinen 30. Geburtstag feiern kann. Besonders zu erwähnen ist dabei, dass die Feier des 30. Charter-Jubiläums gleichzeitig die „Tauf-Feier“ des neu gegründeten LEO-Clubs war.
Der Vorstand 2025 / 2026
Frédéric Pilorget
Präsident
Heidemarie Schwindling
Vize-Präsidentin
Prof. Dr. Lars Schweizer
Past-Präsident
Dr. Hans-Jörg Schütz
Club-Sekretär
Emanuel Heinrich
Schatzmeister
Antonio Asaro
Beisitzer
Bernd Bauer
Activity-Beauftragter
Ludwig Augustin
Clubmaster
Heidemarie Schwindling
Mitglieder-/Leo-Beauftragte
Christoph Schmidt
Internetbeauftragter
Dr. Angélique Groß
Pressebeauftragte
Der Ort Lebach
1977 erhielt Lebach, das aus elf Stadtteilen auf einer Gesamtfläche von rund 65 Quadratkilometern besteht, die Stadtrechte. Heute hat Lebach rund 20.000 Einwohner.
Die Stadt genau im Zentrum des Saarlandes liegt im flachwelligen Saar-Nahe-Bergland mit Höhen zwischen 210 und der Erhebung „Auf dem Lindenberg“, die mit 460 Metern den höchsten Punkt des Kreises Saarlouis darstellt.
Lebach, das sich seine ländliche Idylle bewahrt hat, besitzt durch seine moderne Struktur und seine geografische Lage einen hohen Wohn- und Freizeitwert. Ein Spaziergang oder ein Lauf durch die Wälder mit ihren hervorragend ausgebauten Wegen über Hügel mit herrlicher Aussicht, ein Bummel durch die vielen Geschäfte und Boutiquen, ein Besuch in den zahlreichen Cafés, Restaurants und Gaststätten – all das vermittelt den Lebachern Lebensqualität.
Lebach ist aber auch Schul- und Garnisons-Stadt; die Graf-Haeseler-Kaserne liegt mitten in der Stadt und beherbergt die Fernmeldekompanie des Eurokorps und die Luftlandeaufklärungskompanie 260.
Ziele / Grundsätze von Lions Club International
„We serve.“ – Unter diesem Motto steht all unser Handeln, alle Projekte sind diesem Ziel verpflichtet. Zugleich haben wir einen hohen ethischen Anspruch an unsere Mitglieder, der sich sehr klar in unseren Grundsätzen widerspiegelt.
Warum das nach unserer Auffassung so sein soll? – Weil unseres Erachtens Menschen dann am besten uneigennützig und vorbehaltlos helfen können, wenn sie aus einer gesicherten Lebensstellung heraus den fairen Umgang mit ihren Geschäftspartnern sowie das freundschaftliche, aufrichtige Miteinander im Alltag pflegen und sich zugleich den Grundsätzen der demokratischen Staatsform verpflichtet fühlen:
Ziele
Den Geist gegenseitiger Verständigung unter den Völkern der Welt zu WECKEN und zu erhalten;
die Grundsätze eines guten Staatswesens und guten Bürgersinns zu FÖRDERN;
aktiv für die bürgerliche, kulturelle, soziale und allgemeine Entwicklung der Gesellschaft EINZUTRETEN
die Clubs in Freundschaft, Kameradschaft und gegenseitigem Verständnis zu VERBINDEN;
ein Forum für die offene Diskussion aller Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu BILDEN, ohne jedoch politische Fragen parteiisch und religiöse Fragen unduldsam zu behandeln;
einsatzfreudige Menschen zu BEWEGEN, der Gemeinschaft zu dienen ohne daraus persönlich materiellen Nutzen zu ziehen;
Tatkraft und vorbildliche Haltung in allen beruflichen und persönlichen Bereiche zu entwickeln und zu fördern.
Ethische Grundsätze
„Ich werde das Ansehen meines Berufsstandes in meinem persönlichen aktiven Handeln fördern und so beachten, dass ich mit Recht in dem Ruf stehe, etwas geleistet zu haben.
Ich will dabei erfolgreich sein und mich um den mir zustehenden angemessenen Gewinn bemühen. Dieses Ziel werde ich jedoch nicht zu Lasten meiner Selbstachtung durch Wahrnehmen eines unlauteren Vorteils oder fragwürdiger Handlungen anstreben.
Ich werde um des eigenen Vorteils willen nicht die Existenz eines anderen gefährden. Meinen Geschäftspartnern gegenüber will ich loyal sein und mir selbst treu bleiben. Wann immer ein Zweifel an der Korrektheit und moralischen Integrität meiner Einstellung oder meines Verhaltens gegenüber meinen Mitmenschen entsteht, werde ich mich selbstkritisch prüfen.
Ich betrachte die Freundschaft als Ziel, nicht als Mittel zum Zweck. Ich bin mir bewusst, dass wahre Freundschaft nicht erwiesener Dienste wegen besteht. Sie fordert nichts, nimmt jedoch Freundschaftsdienste im selben Geiste an, in dem sie geleistet wurden.
Ich werde mir stets meiner Verpflichtungen als Staatsbürger gegenüber meinem Land und der Gesellschaft bewusst bleiben und in Wort und Tat loyal zu ihnen stehen. Im Rahmen meiner Möglichkeiten werde ich sie mit persönlichem Engagement und finanziellen Mitteln bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützen.
Ich werde meinen Mitmenschen helfen, indem ich den Unglücklichen mit Trost, den Schwachen mit Tatkraft und den Bedürftigen mit meinen wirtschaftlichen Mitteln beistehe.
Ich werde behutsam sein mit meiner Kritik und freigebig mit meinem Lob, ich will mich bemühen, aufzubauen und nicht zu verletzen.“
Die Geschichte des LIONS Club
Der Beginn, die Welt ein Stück besser zu machen…
Die Internationale Vereinigung der Lions Clubs war zunächst nichts als ein Traum von Melvin Jones, einem Geschäftsmann aus Chicago. Er war der Überzeugung, dass Business-Clubs ihren Horizont über rein geschäftliche Belange hinaus erweitern und sich für ein besseres kommunales Zusammenleben und eine bessere Welt einsetzen sollten.
Jones‘ Business-Club, der Business Circle of Chicago, sah das genauso. Nachdem er zu gleich gesinnten Gruppen in den USA Kontakt aufgenommen hatte, fand am 7. Juni 1917 in Chicago das Gründungstreffen statt. Der neue Club nahm den Namen einer der eingeladenen Gruppen, der „Association of Lions Clubs“, an. Im Oktober 1917 fand in Dallas der erste nationale Kongress statt, bei dem eine Satzung verabschiedet sowie Zusatzbestimmungen, Ziele und ethische Grundsätze festgelegt wurden.
Einer der Grundsätze der Anfangsjahre lautete: „Kein Club soll die finanzielle Bereicherung seiner Mitglieder zum Ziel haben.“ Dieses Streben nach gemeinnütziger Arbeit ist bis heute einer der wichtigsten Grundsätze der Vereinigung.
Nach nur drei Jahren wurde 1920 in Kanada der erste internationale Club gegründet. In den 50er- und 60er-Jahren entstanden dann weltweit mehr und mehr Clubs, insbesondere in Europa, Asien und Afrika.
Helen Keller, taubblinde US-amerikanische Schriftstellerin und engagierte Menschenrechtlerin, rief die Lions auf ihrem internationalen Kongress in Cedar Point (US-Bundesstaat Ohio) dazu auf, „Ritter der Blinden im Kreuzzug gegen die Finsternis“ zu werden. Seitdem setzen sich Lions aktiv in der Blindenhilfe und für Sehbehinderte ein und riefen das Projekt SightFirst ins Leben. Außerdem engagieren sich Lions weltweit für die Jugendförderung, den Umweltschutz, die Arbeit mit Behinderten – speziell Gehörlosen – und leisten auf der ganzen Welt Katastrophenhilfe.
Im Jahr 1945 unterstützte Lions Clubs International (LCI) die UNO beim Aufbau der Abteilung für NGOs (Nichtregierungsorganisationen). LCI hat mittlerweile eine große internationale Bedeutung erlangt und ist beratend für die UNO tätig.
Inzwischen hat LCI ca. 1,3 Million Mitglieder die in rund 45.000 Clubs in ca. 200 Ländern und Regionen aktiv sind.